Wie alle Jahre wieder machte sich am Freitag, den 20. März, eine Klasse der Angela-Fraundorfer-Realschule auf zum Hafen Straubing-Sand, um im Rahmen der „Sauber macht lustig“ Aktion des ZAW Straubing das dortige Industriegebiet von allerlei Unrat zu befreien. Dieses Jahr hatte sich die Klasse 7a dazu bereit erklärt mitzuhelfen und voller Tatendrang machte man sich bei bestem Frühlingswetter auf, die diversen Hinterlassenschaften mancher Schmutzfinken aufzusammeln. Ausgestattet mit Handschuhen, Warnwesten und Müllsäcken starteten die Schüler um 09:00 Uhr vormittags los und scheuten sich nicht davor, selbst im dichtesten Gestrüpp nach Müll zu suchen. Weggeworfene Essensreste, Plastik, Zigarettenstummel, ja selbst Flaschen wurden aufgesammelt, verpackt und von Hafenmitarbeitern zum Schluss fachgerecht entsorgt. Zwei Stunden später trafen sich alle Teilnehmer am Startpunkt der Aktion, wo ihnen von Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Aiterhofens Bürgermeister Adalbert Hösl gedankt wurde. Im Anschluss daran durften sich alle Anwesenden nach getaner Arbeit an Erfrischungsgetränken und Hot Dogs stärken. Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle Frau Stefanie Kräh vom Hafen Straubing-Sand, die Initiatorin und Leiterin dieser Aktion, die diese wie gewohnt hervorragend organisierte und koordinierte. Als zusätzliches „Zuckerl“ erhielten alle Kinder der 7a von Fr. Kräh einen 5 €-Kinogutschein, wofür wir uns nochmal sehr herzlich bedanken.
Unser Wahlfach „Tanz“ durfte am Montag, den 16.03.26, am Tanzfest in der Turnhalle des Johannes-Turmair-Gymnasiums teilnehmen. Bei dieser Veranstaltung präsentierten 27 Schülergruppen aus 15 verschiedenen Schulen des Landkreises verschiedene Tänze, welche im Sport- oder Wahlunterricht erarbeitet wurden. Wichtig war hierbei nicht die tänzerische Perfektion, sondern die Freude am Tanzen miteinander.
Die 12 Schülerinnen der Angela-Fraundorfer-Realschule zeigten zu aktueller Musik einen modernen Tanz. Begleitet wurde die Gruppe von ihrer Sportlehrerin Barbara Leupacher-Rademacher. Als Abschluss erhielten die Mädchen nach einem sehr gelungenen Auftritt viel Applaus noch eine Urkunde als Andenken.
Sechs Schülerinnen der siebten bis neunten Jahrgangsstufe wurden auch dieses Jahr wieder von Frau Leupacher-Rademacher zu Konfliktlotsen ausgebildet und präsentieren hier stolz ihre Zertifikate. Sie wurden darin geschult Konfliktlösungsstrategien und Kommunikationsfertigkeiten zu entwickeln, sowie Streit- und Schlichtungsgespräche zu führen, Problemlösungen anzubieten und diese gemeinsam mit den Anwesenden zu erarbeiten. Die abschließende Prüfung meisterten alle mit Bravour. Ab sofort nehmen die neuen Streitschlichterinnen ihren Dienst auf und werden die unteren Jahrgangsstufen beim Lösen von Konflikten und Streitigkeiten unterstützen. Zusätzlich fungieren unsere Konfliktlotsen für die fünften Klassen als Tutoren und unterstützen diese beim Start an der neuen Schule, indem sie unter anderem zu Beginn eines jeden Schuljahrs einen Kennenlernnachmittag organisieren.
Lange hatte die Schulfamilie darauf gewartet und jetzt ist es endlich so weit. Dank der großzügigen finanziellen Spende des Lions Club Schloss Wildthurn in Niederbayern sowie der Unterstützung des Fördervereins der Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen konnte ein Wasserspender für die Schulfamilie in der Aula angeschafft und installiert werden.
Schulleiter Herr Dengler und Geschäftsführer Herr Laßleben bedankten sich mit Generalvikarin Schwester Klara Hofer, stellvertretend bei die Lions Club Präsidentin Frau Scholz, der Vizepräsidentin Frau Heinrich und der Vorsitzenden des Lions Club Hilfswerks Frau Dr. Appinger sowie der Fördervereinsvorsitzenden Gisela Schmalhofer für die sinnvolle Anschaffung.
Der Wasserspender sei ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen des Projekts der guten, gesunden Schule, an dem die AFR im letzten Schuljahr teilgenommen hat und auch ausgezeichnet wurde, betonte Schulleiter Dengler. Ebenso ist es der Schulleitung sowie den Unterstützern ein Anliegen, dass den Aiterhofener Schülerinnen und Schülern kostenlos Wasser zur Verfügung gestellt wird.
Auch der Plan des Schulleiters, die gesamte Schulfamilie mit nachhaltigen Trinkflaschen, passend zum Wasserspender, auszustatten, wurde bereits besprochen.
Wo findet Pflege überall statt? Wie misst man den Puls richtig oder versorgt Säuglinge? Die Neuntklässler erhielten einen Einblick in die Ausbildung zur Pflegefachkraft an der Berufsfachschule für Pflege in Aiterhofen.
Auch wenn die Räumlichkeiten der BFS sich direkt gegenüber unserem Schulgebäude befinden, war den meisten Schülern bisher nicht bekannt, welche Ausbildungsrichtungen es an der Pflegeschule gibt. Die Neuntklässler, die sich zum Teil in dieser Jahrgangsstufe bereits für eine Berufsausbildung entscheiden, konnten die einzelnen Schulräume besichtigen und an verschiedenen Stationen Grundkenntnisse in der Pflege erfahren. Seitens der BFS-Lehrkräfte hieß es nun: „Wer stellt sich als Patient im Pflegebett zur Verfügung?“ Weitere praxisnahe Erfahrungen durften die Schüler in Kleingruppen machen. In den gut ausgestatteten Praxisräumen konnten die Realschüler z.B. auch unter einer Schwarzlicht-Lampe testen, ob sie sich die Hände richtig desinfiziert hatten. Modernste Technik ermöglichte zudem eine Videoanalyse einer simulierten Pflegesituation, in der Schüler selbstständig ihren „Patienten“ in einem Pflegebett versorgen mussten. Aber auch die Pflege von Säuglingen konnte von den Neuntklässlern geübt werden. Bei diesem Schnuppertag, der heuer am Unsinnigen Donnerstag stattfand, konnten insbesondere Berührungsängste gegenüber der Pflege abgebaut werden. Pflege findet nicht nur im Altenheim statt, sondern z.B. auch im Krankenhaus, zu Hause oder in Rehakliniken. Dass Pflege nicht nur Waschen und Essensausgabe bedeutet, sondern von vielfältigen organisatorischen Aufgaben bis zur adäquaten Unterhaltung für beispielsweise Menschen, die an Demenz erkrankt sind, geht, war eine wertvolle Erkenntnis, welche die AFR-ler mitnahmen: „Man hat gelernt, diesen Beruf besser wertzuschätzen“.
Einige Pflegefachschüler erklärten den Neuntklässlern den Ablauf ihrer Ausbildung. An der BFS Aiterhofen kann man nicht nur die 3-jährige Pflegeausbildung, sondern auch die 1-jährige Pflegefachhelferausbildung absolvieren.
Die 9. Klassen besuchten im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Bayerisches Armeemuseum in Ingolstadt. Ziel der Exkursion war es, die im Unterricht erarbeiteten Inhalte zum Ersten Weltkrieg zu vertiefen und durch originale Ausstellungsstücke anschaulich zu ergänzen.
Im Museum konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Originalexponate aus der Zeit von 1914 bis 1918 betrachten – darunter Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Feldpostbriefe und persönliche Gegenstände von Soldaten. Diese unmittelbare Begegnung mit historischen Objekten ermöglichte einen eindrucksvollen Perspektivwechsel: Der Krieg wurde nicht nur als politisches Ereignis, sondern als menschliche Tragödie greifbar.
Ergänzt wurden die Ausstellungsstücke durch anschauliche Videosequenzen und erklärende Stationen, die Hintergründe zu Kriegsverlauf, Propaganda, Alltag an der Front sowie zu den gesellschaftlichen Folgen vermittelten. Besonders deutlich wurde dabei das Ausmaß der Zerstörung und das Leid, das dieser Krieg über Millionen Menschen brachte.
Die Fahrt nach Ingolstadt ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts: Geschichte wird vor Ort erlebbar und fördert ein vertieftes Verständnis für die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des Ersten Weltkriegs. Solche außerschulischen Lernorte tragen wesentlich dazu bei, historisches Wissen nachhaltig zu festigen und zum Nachdenken über Verantwortung und Frieden anzuregen.
Am gestrigen „unsinnigen Donnerstag“ wackelten in der AFR sprichwörtlich die Wände. Beim gemeinsamen Schulfasching in der Turnhalle konnte man zahlreiche Kostüme bestaunen. Bei Faschingsspielen wie Karaoke, Bobbycar-Rennen und Eierlauf konnten sich Schüler und Lehrer duellieren. Angefeuert von der gut gelaunten Schüler- und Lehrerschaft war auch die Talentshow ein lustiges Element, welches den Schulfasching bereicherte. Zum Ende wurde gemeinsam gesungen und getanzt. Damit ging ein rundum gelungener Faschingstag – von der SMV toll organisiert – zu Ende.
Rodeln bei bestem Kaiserwetter stand heute für die beiden 6. Klassen in St. Englmar auf dem Programm. Neben perfekten Pistenbedingungen kam auch der Rodelspaß bei unserem kleinen Wintersporttag nicht zu kurz. Mit viel Vitamin D und Bewegung an der frischen Luft traten unsere Schülerinnen und Schüler wieder die Heimreise nach Aiterhofen an.
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die beiden 8. Klassen einen Ausflug zum Schloss Nymphenburg. Mit Hilfe eines Audioguides konnten die Schülerinnen und Schüler viele Informationen zu den einzelnen Räumen und zur Geschichte des Schlosses selbstständig erschließen. Begleitend bearbeiteten sie einen Arbeitsauftrag, der sie gezielt durch die verschiedenen Bereiche führte. Besonders beeindruckend waren die prunkvoll ausgestatteten Räume, darunter auch der Raum, in dem König Ludwig II. geboren wurde, sowie der große, festliche Empfangssaal. Die kunstvollen Decken, Gemälde und Verzierungen hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck. Im Anschluss an den Schlossbesuch hatten die Klassen noch etwas Freizeit in der Münchner Innenstadt, bevor es wieder zurückging. Der Ausflug war für alle ein gelungener und lehrreicher Tag.
Auch an unserer Schule wurde am Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In der Aula war dazu die Ausstellung „Der leere Stuhl“ zu sehen.
Sieben leer gebliebene Stühle standen symbolisch für Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt und ermordet wurden. Sie stehen für Menschen, die eine Lücke hinterlassen haben – in Familien, in Gemeinschaften, in unserer Gesellschaft. Auf jedem Stuhl erinnerten persönliche Gegenstände, Namen und Bilder an einzelne Schicksale. Kurze, eindringliche Texte ließen die Opfer selbst „sprechen“ und machten deutlich, dass hinter abstrakten Zahlen immer konkrete Menschen standen.
Begleitet wurde die Ausstellung durch erklärende Tafeln zum Holocaust und zur Ideologie des Nationalsozialismus. Dabei wurde bewusst gezeigt: Der Holocaust begann nicht mit Mord, sondern mit Ausgrenzung, Hass und der Abwertung von Menschen.
Die Ausstellung lud zum Innehalten ein und machte Erinnerung im Schulalltag sichtbar – gerade dort, wo sich Schülerinnen und Schüler täglich begegnen. Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. „Nie wieder“ ist kein rückblickender Satz, sondern eine Aufgabe für die Gegenwart.
Als Schule stehen wir für Respekt, Vielfalt und Menschenwürde. Im Selbstverständnis von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung – heute und in Zukunft.
