Betriebserkundung bei Ski Völkl

Am Freitag, 14.02.2020 besuchten die Klassen 7a (BwR-Teil) und 7b im Rahmen des BwR-Unterrichts mit ihren Lehrkräften Frau Blümel und Frau Murrer das Unternehmen Ski Völkl in Straubing-Sand. Vor Ort angekommen wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Headsets und Sicherheitswesten ausgestattet. Es wurde anschaulich gezeigt, wie aus den verschiedenen Werkstoffen mit Hilfe modernster Maschinen, aber auch unter Verwendung von Handarbeit, verschiedene Ski hergestellt werden.
Da in beiden Klassen das Thema „Fertigungsunternehmen“ bereits lehrplanmäßig durchgenommen wurde, konnten die Schüler nun während der Erkundung auch ihre vorbereiteten Fragen zu verschiedenen Bereichen stellen:
So stellten die Schüler zum Beispiel folgende Fragen:
– Wie kam das Unternehmen auf den Namen Ski Völkl?
– Welche Anforderungen werden an einen guten Ski gestellt?
– Wie viele Ski werden jährlich verkauft? Welcher Ski ist der beliebteste Ski?
– Was leistet das Unternehmen für den Umweltschutz?
– Wie wird gezielt Werbung für Ski Völkl gemacht?
– Welche Fremdbauteile bezieht das Unternehmen und welche Zulieferer gibt es?
– Wie verläuft die Qualitätssicherung?
Wir möchten uns bei den Mitarbeitern von Ski Völkl herzlich bedanken, dass sie sich für uns Zeit genommen haben und es den Schülern ermöglicht haben, die theoretischen Inhalte des BwR-Unterrichts in der Praxis zu erleben.

Polizeivorträge in den 6. und 7. Klassen

Polizeihauptmeister Frank Heindl referierte in den sechsten Klassen zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“. Im Anschluss an die Theorie folgte die Praxis – sehr zum Amüsement der Mitschüler gingen Freiwillige auf eine virtuelle Radltour durch Straubing und bekamen dazu die Aufgabe, auf dem Smartphone Anrufe zu tätigen oder Nachrichten zu schreiben. Keinem der Teilnehmer gelang es, sicher Rad zu fahren und zugleich das Smartphone zu bedienen. Womit auf sehr vergnügliche Weise und zugleich eindrucksvoll demonstriert wurde, dass man sich im Straßenverkehr wirklich nur auf das Fahren konzentrieren sollte.
In den siebten Klassen hingegen lag der Schwerpunkt des Polizeivortrags auf Datenschutz im Netz, Sachbeschädigung bzw. Gewalt gegen Personen sowie der legalen Nutzung von Onlineangeboten. Hier wurde den Siebtklässlern deutlich gemacht, wie schnell man sich mit unbedachten Handlungen – ob virtuell oder in der realen Welt – strafbar machen kann.

Exkursion der 9. Klassen zum bayerischen Armeemuseum Ingolstadt

Gegen das Vergessen: Vor über hundert Jahre endete der 1. Weltkrieg. Ein Krieg, der oft als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird, da er eine neue, grausame Art des Kriegsführens einleitete, Staaten destabilisierte und letztendlich als Wegbereiter für den 2. Weltkrieg gesehen werden kann.
Um sich dieses, im Geschichtsunterricht besprochene Geschehen besser vorstellen zu können, fuhren die neunten Klassen nach Ingolstadt ins Armeemuseum zur Dauerausstellung zum 1.WK. Die Ausstellung ist in 35 Räume unterteilt, die einen guten Überblick über Ursachen und Verlauf des Krieges geben. weiterlesen

Neue Streitschlichter der AFR

Auch in diesem Schuljahr wurden an der Angela-Fraundorfer-Realschule wieder Streitschlichter ausgebildet. Diese sogenannten Mediatoren helfen vor allem jüngeren Schülern beim Lösen von Streitigkeiten untereinander. Durch die Tätigkeiten der Streitschlichter können die Schüler ihre Probleme mit anderen Schülern besprechen und leichter bewältigen.
Bei der mehrwöchigen Ausbildung unter der Leitung der Lehrkraft Frau Leupacher erhielten die teilnehmende Schüler nicht nur theoretische Kenntnisse über Konflikte und deren Lösung, sondern durften sich mittels praktischer Fallbeispiele wiederholt mit konkreten Fällen auseinandersetzen. Nach den Weihnachtsferien wurden dann die erworbenen Fähigkeiten durch eine schriftliche Prüfung und eine konkrete Streitschlichtung abgefragt. Sieben Schülerinnen und Schüler haben die Ausbildung und die Prüfung erfolgreich bestanden und dürfen ab jetzt als Streitschlichter tätig sein.

Besinnungstage der 10. Klassen in der Jugendbildungsstätte Windberg

Am Mittwoch, den 11. Dezember 2019, machten sich die Klassen 10a und 10b um 13:30 Uhr auf ins Kloster Windberg, um dort die nächsten zwei Tage in der Jugendbildungsstätte zu verbringen. Nach einer kurzen Anreise und dem Kofferauspacken ging es auch schon mit dem Programm los. Wir durften unsere eigenen Briefkästen basteln, in die wir uns gegenseitig nette Nachrichten einwerfen konnten. Der Tag endete mit einer Nachtwanderung durch den umliegenden Wald und einer anschließenden Meditation im Gruppenraum. Am nächsten Tag wurden wir mit der Musik von Ed Sheeran geweckt. Nach dem Frühstück fanden wir uns wieder im Gruppenraum zusammen und setzten unser Programm fort. Wir schätzten uns und unsere Mitschüler in einem Fragebogen ein und waren überrascht, wie gut wir uns kannten. Nach einem Nachmittag voller Fragen an unsere Mitschüler, schlossen wir den Tag mit einem gemütlichen Klassenabend ab. Am nächsten Tag wurden noch die Koffer gepackt und eine letzte Programmeinheit, in der wir Briefe an uns selbst schrieben, absolviert, bevor es wieder nach Hause ging.
Insgesamt kann man sagen, dass sich unsere Klassen noch einmal ein Stück besser kennengelernt haben und wir nun gestärkt in unser letztes halbes Jahr starten können.

Alexandra Rosenhammer und Hannah Schläger