Abschlussfahrt der 10. Klassen nach London

Am Sonntag, den 08. September, begaben sich um 17:30 Uhr die beiden zehnten Klassen der AFR mit ihren gut erholten (und gelaunten) Lehrern Fr. Murrer, Fr. Blümel und Hr. Schmelmer auf den langen Weg nach London. Mit Bus und Fähre ging es über Nürnberg, Frankfurt und Dünkirchen zunächst in die Grafschaft Kent nach Canterbury, wo wir gebührend vom klassisch-englischen Wetter empfangen wurden. Nach einem kurzen Aufenthalt dort kamen wir gegen halb zwei nachmittags in unserer Unterkunft, dem Generator Hostel, im Herzen Londons an.
Nur eine Stunde später startete man zu Fuß in das fünf Minuten entfernte British Museum, weltbekannt durch seine Exponate wie den Stein von Rosetta. Trotz aller „must-sees“ dort hielt sich die Begeisterung von so Manchen auf Grund der langen Fahrt in Grenzen.
Die Gemüter erhellten sich jedoch beim folgenden Programmpunkt, dem Besuch der Oxford Street mit freier Abendgestaltung bis 20:30 Uhr.

Je nach nächtlicher Aktivität frisch ausgeruht und gestärkt bekamen wir von einem ortskundigen Guide in einer dreistündigen Stadtrundfahrt einen ersten Überblick über die britische Hauptstadt und ihren Sehenswürdigkeiten. Nach der Mittagspause mischte man sich unter die Reichen und Schönen, leider nur aus Wachs, in Madame Tussauds. Zum Abschluss des Tages erkundeten wir Chinatown. Dort war so manche Kuriosität zu bestaunen, von unbekanntem Essen bis hin zu Mickey Maus, die manch Ahnungslosen das Geld für Fotos aus den Taschen zog.
Der Mittwoch stand im Zeichen von Meer und Strand in der Küstenstadt Brighton. Die Enttäuschung war zunächst groß – wieder mal hatten wir Pech mit dem Wetter. Petrus war „very British“ an diesem Tage. Glücklicherweise konnte man sich auf dem bekannten Vergnügungspark mit allerlei Fahr- und Spielgeschäften den Vormittag vertreiben. Dank unserer flexiblen Busfahrer verkürzten wir den Aufenthalt im Strandbad und verbrachten den Spätnachmittag in Camden Market, einem Ort als Mischung zwischen Einkaufscenter, Flohmarkt und Food Festival, wo jeder auf seine Kosten kam. Über den Regent’s Park ging man zu Fuß bei nun wieder herrlichstem Wetter zurück ins Hostel.
Der vorletzte Tag hatte es in sich. Nach einem langen Spaziergang zum Tower of London mit Besichtigung der Kronjuwelen starteten wir nach einer kurzen Mittagspause mit dem Schiff die Themse entlang nach Westminster. Abermals zu Fuß begaben wir uns entlang der Sehenswürdigkeiten Westminster Abbey, Horse Guards, Big Ben und dem British Parliament zur National Gallery, in der unsere Schüler kostenlos die Werke der weltbekannten Künstler Rubens, van Gogh, Picasso, Michelangelo, Leonardo da Vinci, Hohlbein und vielen Weiteren bestaunen konnten. Da so viel Kultur mit der Zeit sehr hungrig macht, hatte man die Möglichkeit sich in Covent Garden, einer ehemaligen Markthalle mit heutzutage vielen, vielen Geschäften, ausgiebig zu stärken. Den grandiosen Abschluss dieses Tages bildete das Musical „Der König der Löwen“; sicherlich ein Highlight dieser Fahrt. Anschließend gingen wir, wieder zu Fuß, kurz vor Mitternacht zurück in unser Quartier.
Einer kurzen nächtlichen Erholungsphase folgte der letzte Tag unserer Abschlussfahrt mit dem finalen Höhepunkt Westminster Abbey, die Krönungs- und Grabeskirche der englischen Royals. Trotz unseres Besuchs dort frühmorgens war die Abbey von Menschenmassen überlaufen und wir konnten, bis auf Frau Blümel, die beeindruckende Atmosphäre kaum genießen. Als Entschädigung war noch ein letzter Shopping-Stopp eingeplant, bevor um 16:30 Uhr die Heimreise angetreten wurde. Aus bekannten Gründen verlief diese um einiges ruhiger als die Hinfahrt. Schlussendlich kamen nach einer zügigen Fahrt alle wohlbehalten am Samstag um halb elf morgens in Aiterhofen an.
FAZIT: All’s well that ends well – Ende gut, alles gut.

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