Berufsfindung im Fokus:

Einwöchiges Betriebspraktikum und Bericht von Ehemaligen

Um bei den Schülern unserer Schule Ideen für eine spätere Berufswahl anzuregen, hatte das Schulentwicklungsteam (Mignon Dobler und Cornelia Neidl-Fisch) eine Woche organisiert, in welcher die achten Klassen ein einwöchiges Betriebspraktikum absolvierten und die neunte und zehnte Klasse von ehemaligen Schülerinnen informiert und beraten wurden.

Welche Möglichkeiten sich nach dem Realschulabschluss eröffnen, wurde den Schülern der neunten Klassen durch die sieben Ehemaligen verdeutlicht, welche für einen Nachmittag an die AFR zurückkehrten, um von ihren Erfahrungen aus der Berufs- bzw. Ausbildungswelt zu berichten. Neben Informationen über die FOS konnten die Ehemaligen auch viele Tipps für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche geben.

Der spätere Weg eines engagierten Realschulabsolventen könne bis zum FH-Studium oder dualen Studium führen; eine FOS-Schülerin erzählte zum Beispiel, dass sie schon immer den Wunsch hatte Grundschullehrerin zu werden – dafür lohne es sich, hart zu lernen. Einen ganz außergewöhnlichen Weg schlug eine Ehemalige ein: sie besucht die Schauspielschule in Regensburg. Obwohl bei diesem Beruf weder finanzielle Sicherheit noch ein geregelter Arbeitstag gewährleistet sind, sei dies ihr absoluter Traumberuf.
Viele der Ehemaligen machten überdies deutlich, dass das Ableisten diverser Praktika sich für ihren Weg als wichtig bis unabdingbar herausgestellt habe, da sie so zu ihrer Ausbildungsstelle gekommen seien. Heilerziehungspflegerin, Erzieherin, Steuerfachkraft oder Bankkauffrau stellten sich den Fragen der Schülerinnen.

Um möglichst früh einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt zu erhalten, absolvierten zeitgleich die Achtklässler ein einwöchiges Betriebspraktikum. In Referaten werden sie sich danach gegenseitig von den jeweiligen Erfahrungen aus den Praktikumsplätzen in Industriebetrieben, Gemeinden oder Krankenhaus berichten.

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